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Tennisellenbogen – Ursachen verstehen und Beschwerden nachhaltig behandeln

Tennisarm bei CHIRO360 behandeln
Tennisarm bei CHIRO360 behandeln

Ein Tennisellenbogen kann den Alltag und insbesondere sportliche Aktivitäten erheblich beeinträchtigen. Schmerzen beim Greifen, Heben oder beim Tennisspielen sind typische Beschwerden.

Dabei entsteht ein Tennisellenbogen nicht ausschließlich beim Tennis. Auch Büroarbeit, handwerkliche Tätigkeiten oder andere wiederkehrende Belastungen können Beschwerden an der Außenseite des Ellenbogens begünstigen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur:

„Warum tut mein Ellenbogen weh?“

Sondern auch:

„Welche Belastungen und Bewegungsmuster könnten dazu beitragen?“


Was ist ein Tennisellenbogen?

Beim sogenannten Tennisellenbogen – medizinisch häufig als laterale Epicondylopathie bezeichnet – treten Schmerzen im Bereich der Außenseite des Ellenbogens auf.

Betroffen sind vor allem die Strukturen, die an der Streckung von Handgelenk und Fingern beteiligt sind.

Typisch können Schmerzen auftreten bei:

  • Greifen

  • Heben

  • Händeschütteln

  • Öffnen von Flaschen

  • Arbeiten mit Werkzeug

  • Rückhand beim Tennis

  • wiederholten Bewegungen von Hand und Unterarm

Der Begriff „Tennisellenbogen“ kann dabei etwas irreführend sein: Man muss kein Tennisspieler sein, um einen Tennisellenbogen zu bekommen.


Wie entsteht ein Tennisellenbogen?

Häufig spielt eine wiederholte Belastung eine Rolle.

Dabei können beispielsweise folgende Faktoren zusammenkommen:

  • ungewohnte Belastungen

  • wiederholte Bewegungen

  • zu schnelle Steigerung des Trainingsumfangs

  • fehlende Regeneration

  • einseitige Belastungen

  • eingeschränkte Beweglichkeit

  • unzureichende Belastbarkeit der Muskulatur

Gerade bei Sportlern sollte deshalb nicht nur die schmerzhafte Stelle betrachtet werden.


Warum nicht nur der Ellenbogen betrachtet werden sollte

Der Arm funktioniert nicht isoliert.

Schulter, Schulterblatt, Oberarm, Ellenbogen, Unterarm und Hand arbeiten bei jeder Bewegung zusammen.

Auch der Rumpf und die Körperrotation können beispielsweise beim Tennis eine Rolle spielen.

Deshalb kann es sinnvoll sein, bei wiederkehrenden Beschwerden auch folgende Fragen zu betrachten:

Wie bewegt sich die Schulter?

Wie stabil ist das Schulterblatt?

Wie beweglich ist der Unterarm?

Wie wird die Kraft übertragen?

Welche Belastung entsteht beim Sport oder im Alltag?

Genau hier setzt die funktionelle Betrachtung bei CHIRO360 an.


Tennisellenbogen beim Tennis

Beim Tennis können besonders wiederholte Schlagbewegungen den Unterarm und Ellenbogen beanspruchen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Tennis grundsätzlich schädlich für den Ellenbogen ist.

Entscheidend ist häufig das Verhältnis zwischen:

Belastung + Regeneration + Beweglichkeit + Kraft + Technik

Wer beispielsweise seinen Trainingsumfang deutlich erhöht, ohne dass sich die körperliche Belastbarkeit entsprechend angepasst hat, kann seine Strukturen stärker beanspruchen.


Was kann bei einem Tennisellenbogen helfen?

Die Behandlung sollte individuell auf die Ursache und die aktuelle Belastbarkeit abgestimmt werden.

Je nach Situation können verschiedene Maßnahmen sinnvoll sein:

  • Belastung vorübergehend anpassen

  • Beweglichkeit verbessern

  • Muskulatur gezielt kräftigen

  • Unterarm und Handgelenk trainieren

  • Schulter- und Rumpffunktion berücksichtigen

  • Technik und Bewegungsmuster überprüfen

  • Belastung schrittweise wieder steigern

Komplette Schonung ist dabei nicht automatisch die beste Lösung.

Ziel ist vielmehr, die Belastbarkeit schrittweise wieder aufzubauen.


Welche Rolle kann Chiropraktik spielen?

Bei CHIRO360 wird nicht ausschließlich der schmerzhafte Ellenbogen betrachtet.

Im Rahmen einer individuellen Untersuchung können auch Beweglichkeit und Funktion angrenzender Körperregionen berücksichtigt werden.

Je nach Befund können chiropraktische Techniken und Techniken aus der strukturellen Osteopathie Bestandteil der Behandlung sein.

Dabei geht es nicht darum, einen Tennisellenbogen mit einer einzelnen Behandlung „wegzubehandeln“.

Vielmehr kann die manuelle Behandlung mit einem gezielten aktiven Training kombiniert werden.


Medical Fitness: Belastbarkeit wieder aufbauen

Ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Betreuung kann die aktive Belastungssteigerung sein.

Dabei können beispielsweise trainiert werden:

  • Unterarmmuskulatur

  • Handgelenk

  • Schulter

  • Schulterblatt

  • Rumpf

  • allgemeine Kraft und Koordination

Die Belastung sollte dabei individuell dosiert und schrittweise gesteigert werden.

Gerade für Sportler ist das entscheidend:

Das Ziel ist nicht nur Schmerzfreiheit im Alltag, sondern die Rückkehr zu einer Belastung, die zum eigenen Sport passt.


Wie kann man einem Tennisellenbogen vorbeugen?

Eine hundertprozentige Vorbeugung ist nicht möglich.

Sinnvoll können jedoch sein:

  • Trainingsumfang langsam steigern

  • ausreichend Regeneration einplanen

  • Kraft und Belastbarkeit trainieren

  • Beweglichkeit erhalten

  • Technik überprüfen

  • monotone Belastungen regelmäßig unterbrechen

  • Beschwerden frühzeitig ernst nehmen

Gerade bei Sportlern kann eine regelmäßige funktionelle Analyse sinnvoll sein, bevor aus einer kleinen Einschränkung ein länger anhaltendes Problem wird.


Wann sollte man einen Tennisellenbogen untersuchen lassen?

Eine Untersuchung ist besonders sinnvoll, wenn:

  • die Schmerzen wiederkehren,

  • die Beschwerden über längere Zeit bestehen,

  • Alltagsbewegungen zunehmend schmerzhaft werden,

  • Sport nicht mehr problemlos möglich ist,

  • die Belastbarkeit deutlich abnimmt.

Bei starken, plötzlich auftretenden Schmerzen, deutlicher Schwellung, Verletzung oder neurologischen Symptomen sollte eine entsprechende medizinische Abklärung erfolgen.


Der CHIRO360-Ansatz

Bei CHIRO360 verbinden wir:

Funktionsanalyse → individuelle Behandlung → aktive Belastungssteigerung

Dabei können Chiropraktik, Techniken aus der strukturellen Osteopathie und Medical Fitness miteinander kombiniert werden.

Unser Ziel ist es, nicht nur den schmerzenden Bereich zu betrachten, sondern die individuelle Belastungssituation und die Funktion des Bewegungsapparates zu verstehen.


Häufige Fragen zum Tennisellenbogen


Muss man Tennis spielen, um einen Tennisellenbogen zu bekommen?

Nein. Auch berufliche oder alltägliche Belastungen mit wiederholten Bewegungen von Hand und Unterarm können entsprechende Beschwerden begünstigen.


Sollte man bei Tennisellenbogen komplett pausieren?

Nicht unbedingt. Die geeignete Belastung hängt von der individuellen Situation ab. Häufig ist eine kontrollierte Anpassung und schrittweise Steigerung der Belastung sinnvoller als dauerhafte Schonung.


Kann Chiropraktik bei Tennisellenbogen helfen?

Chiropraktische Behandlung kann Bestandteil eines individuellen Behandlungskonzeptes sein. Dabei werden je nach Befund auch angrenzende Regionen und Bewegungsmuster betrachtet.


Welche Übungen sind bei Tennisellenbogen sinnvoll?

Das hängt von Schmerz, Belastbarkeit und Trainingszustand ab. Übungen sollten deshalb individuell ausgewählt und dosiert werden.


Wann kann ich wieder Tennis spielen?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Entscheidend sind unter anderem Schmerzfreiheit beziehungsweise deutlich reduzierte Beschwerden, ausreichende Belastbarkeit und die Fähigkeit, tennisbezogene Bewegungen wieder kontrolliert auszuführen.


Fazit

Ein Tennisellenbogen betrifft zwar den Ellenbogen – die Ursachen und Belastungsfaktoren können aber vielfältiger sein.

Eine ganzheitliche Betrachtung kann deshalb sinnvoll sein.

Bei CHIRO360 verbinden wir Chiropraktik, Funktionsanalyse und Medical Fitness, um Beweglichkeit und Belastbarkeit individuell zu betrachten und den Weg zurück zu Alltag und Sport zu unterstützen.

Sie möchten Ihren Tennisellenbogen oder Golferellenbogen genauer untersuchen lassen?


 
 
 

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